Die Stressechokardiographie wird bei Fragestellungen zur Durchblutung des Herzens sowie zur Beurteilung des Schweregrads bei bestimmten Klappenerkrankungen durchgeführt. Sie kombiniert das Belastungs-EKG mit einer kontinuierlichen Echokardiographie in den jeweiligen Belastungsstufen. Hierzu wird vor, während und nach Belastung mittels Fahrradergometer in Linksseitenlage das Herz mit Ultraschall in verschiedenen Ebenen untersucht bei gleichzeitiger Ableitung des Belastungs-EKGs. Die ungewöhnliche Lage ist notwendig, um eine Überlagerung des Herzens durch die Lunge zu vermeiden, v.a. wenn Sie unter Belastung rascher und tiefer atmen. Die Untersuchung dauert in der Regel mit Auswertung ca. 30 Minuten, das Ergebnis wird Ihnen gleich anschließend mitgeteilt. Bei der Beurteilung von Durchblutungsstörungen des Herzens  ist die Aussagekraft der  Stressechokardiographie vergleichbar mit der Myokardszintigraphie bei gleichzeitig geringerem Aufwand und fehlender Strahlenbelastung.